Harley-Davidson – über 40 Jahre Erfahrung auf zwei Rädern
Harley-Davidson ist für uns nicht einfach eine Motorradmarke. Mit Harley hat ein großer Teil unserer Begeisterung für amerikanische Fahrzeuge angefangen.
Seit über 40 Jahren beschäftigen wir uns mit diesen Motorrädern. Wir haben Harleys selbst gefahren, gewartet, zerlegt, wieder aufgebaut und verändert – und dabei Erfahrungen gesammelt, die in keinem Werkstatthandbuch stehen.
Heute kümmern wir uns um Harley-Davidson verschiedener Baujahre. Eine besondere Verbindung haben wir aber bis heute zu den klassischen Modellen und zur Technik älterer Big Twins.
Manche Dinge muss man eben nicht nur gelesen, sondern selbst erlebt haben.
BILDPLATZHALTER: Großes persönliches Bild von Claus mit einer Harley. Besonders gut wäre ein historisches Foto zusammen mit einem aktuellen Bild.
ALT-TEXT: Harley Davidson Spezialist in Bayern mit über 40 Jahren Erfahrung
Mit Harley fing vieles an
Unsere persönliche Geschichte mit Harley-Davidson reicht bis in die 1980er-Jahre zurück.
Eine 1985er E-Glide gehörte ebenso dazu wie eine 1971er Superglide und eine 1947er Knucklehead.
Diese Motorräder standen nicht nur in der Garage. Sie wurden gefahren, gewartet, repariert, zerlegt und wieder aufgebaut. Mit ihnen wurden Reisen unternommen und viele Kilometer zurückgelegt.
Mit der Knucklehead ging es sogar durch große Teile Europas.
Wer viele Jahre mit einer alten Harley unterwegs ist, entwickelt irgendwann ein anderes Verhältnis zur Technik. Man hört genauer hin, merkt, wenn sich etwas verändert und weiß, dass ein ungewöhnliches Geräusch manchmal völlig normal ist – und manchmal besser nicht ignoriert werden sollte.
BILDPLATZHALTER: Historische Bilder der eigenen 1985er E-Glide, 1971er Superglide und 1947er Knucklehead. Hier sind alte private Fotos ausdrücklich besser als professionelle Aufnahmen.
ALT-TEXT: Harley Davidson E-Glide Superglide und Knucklehead
Harley-Davidson – vom Klassiker bis zu jüngeren Modellen
Unsere lange Geschichte mit Harley bedeutet nicht, dass bei uns nur 40 oder 50 Jahre alte Motorräder willkommen sind.
Auch Harley-Davidson jüngerer Baujahre gehören zu unserem Alltag. Wartung, Reparaturen, Verschleiß, Umbauten und technische Probleme enden schließlich nicht mit Einführung modernerer Motoren und Elektronik.
Unser besonderer Erfahrungsschatz liegt jedoch dort, wo klassische Harley-Technik und systematische Fehlersuche gefragt sind.
Gerade bei älteren oder über die Jahre veränderten Maschinen kann es entscheidend sein, nicht nur das Modell zu kennen, sondern herauszufinden, was tatsächlich verbaut wurde.
Shovelhead, Knucklehead und klassische Big Twins
Knucklehead, Panhead, Shovelhead und spätere Big Twins haben ihren jeweils eigenen Charakter und unterscheiden sich technisch deutlich voneinander.
Bei älteren Harleys kommt hinzu, dass kaum zwei Motorräder nach mehreren Jahrzehnten noch exakt dem Zustand entsprechen, in dem sie einmal ausgeliefert wurden.
Motoren wurden überholt, Vergaser getauscht, Zündanlagen verändert, Auspuffanlagen montiert und elektrische Komponenten ersetzt. Umbauten gehören bei Harley-Davidson ohnehin seit jeher zur Kultur.
Bevor ein Problem gelöst werden kann, muss deshalb manchmal zunächst geklärt werden: Was haben wir hier eigentlich genau vor uns?
BILDPLATZHALTER: Detailaufnahme eines Shovelhead-, Knucklehead- oder anderen klassischen Harley-Motors.
ALT-TEXT: Harley Davidson Shovelhead Knucklehead und klassischer Big Twin
Erst verstehen, dann schrauben
Gerade bei einer klassischen Harley gibt es häufig keinen Computer, der erklärt, welches Bauteil gerne ausgetauscht werden möchte.
Motorlauf, Zündung, Vergaser, Kraftstoffversorgung, Kompression und mechanischer Zustand müssen zusammen betrachtet werden.
Läuft der Motor nur kalt schlecht? Nur warm? Unter Last? Im Leerlauf? Oder erst nach längerer Fahrt?
Solche Informationen sind bei der Fehlersuche oft wertvoller als eine lange Liste vorsorglich ausgetauschter Teile.
Deshalb gilt auch hier: Erst verstehen, dann schrauben.
Vergaser, Zündung und Motorlauf
Bei vielen klassischen Harleys gehören Vergaser und Zündung noch unmittelbar zum Charakter des Motors.
Wenn eine Harley schlecht anspringt, nicht sauber Gas annimmt, im Leerlauf Probleme macht oder unter Last nicht richtig läuft, ist deshalb nicht automatisch der Vergaser schuld.
Zündung, Ansaugung, Auspuff, Kraftstoffversorgung, mechanischer Zustand und vorhandene Umbauten beeinflussen das Ergebnis.
Und manchmal wurde an dem Bauteil, das vermeintlich das Problem verursacht, in den vergangenen Jahren einfach schon besonders häufig geschraubt.
BILDPLATZHALTER: Vergaser bzw. Arbeit an einer klassischen Harley. Optimal wäre ein echtes Bild während Einstellung oder Fehlersuche.
ALT-TEXT: Harley Davidson Vergaser Zündung und Fehlersuche
Umbauten gehören zu Harley-Davidson
Bei kaum einer anderen Motorradmarke gehört Individualisierung so sehr zur Geschichte wie bei Harley-Davidson.
Chopper, Bobber oder dezente Veränderungen: Viele Maschinen wurden schon früh an den persönlichen Geschmack ihrer Besitzer angepasst.
Nicht jede Abweichung vom Originalzustand ist deshalb schlecht. Entscheidend ist, ob ein Umbau technisch vernünftig ausgeführt wurde und zum Gesamtkonzept des Motorrads passt.
Bei einer seltenen historischen Maschine kann Originalität dagegen eine völlig andere Bedeutung haben.
Eine 1947er Knucklehead beurteilt man eben anders als einen individuell aufgebauten Shovelhead-Chopper.
Elektrik – interessant wird es nach dem dritten Umbau
Die Elektrik einer klassischen Harley ist im Vergleich zu modernen Motorrädern häufig angenehm überschaubar.
Allerdings haben viele Maschinen mehrere Umbauten hinter sich: andere Beleuchtung, neue Zündung, zusätzliche Instrumente, verlegte Schalter oder komplett geänderte Kabelbäume.
Wenn verschiedene Generationen von Kabeln, Steckern und Umbauten zusammenkommen, kann auch eine vermeintlich einfache Elektrik ziemlich interessant werden.
Dann ist systematisches Messen meistens erfolgreicher als weiteres Probieren.
Service, Wartung und Reparaturen
Natürlich besteht ein Harley-Leben nicht nur aus komplizierter Fehlersuche.
Wartung, Verschleißteile, Bremsen, Reifen, Flüssigkeiten, Fahrwerk und andere klassische Servicearbeiten gehören ebenfalls dazu.
Dabei betrachten wir eine Harley nicht als irgendein Motorrad, sondern berücksichtigen Modell, Baujahr, vorhandene Umbauten und die Art, wie die Maschine genutzt wird.
Mehr zu unseren allgemeinen Werkstattleistungen finden Sie unter Service & Werkstatt.
Eine alte Harley wieder auf die Straße bringen
Eine Harley, die mehrere Jahre gestanden hat, sollte nicht unbedingt nur mit einer neuen Batterie und frischem Benzin wiederbelebt werden.
Ölversorgung, Kraftstoffsystem, Vergaser, Bremsen, Reifen, Leitungen und andere Komponenten verdienen vorher einen Blick.
Was tatsächlich notwendig ist, hängt vom Motorrad, seinem Zustand und der Dauer der Standzeit ab.
Ein bisschen Zeit vor dem ersten Start kann deutlich angenehmer sein als die Fehlersuche danach.
Harley-Davidson in Waal – wenn Erfahrung in der Region selten wird
Wer heute im Raum Augsburg, Landsberg, Kaufbeuren, Memmingen oder im Allgäu einen erfahrenen Ansprechpartner für Harley-Davidson sucht, hat deutlich weniger Auswahl als noch vor einigen Jahren.
Gerade Ansprechpartner mit Erfahrung in klassischer Harley-Technik sind in der Region selten geworden.
Wir beschäftigen uns seit über 40 Jahren mit Harley-Davidson – von eigenen klassischen Harleys bis zu den Maschinen, die heute zu uns nach Waal kommen.
Unser Standort liegt nur wenige Kilometer von Landsberg am Lech entfernt und ist aus Augsburg, Kaufbeuren, Memmingen und dem Allgäu gut erreichbar. Auch aus dem Großraum München kommen Harley-Fahrer zu uns.
Gerade bei einer besonderen Harley kann sich ein etwas weiterer Weg lohnen, wenn am anderen Ende jemand steht, der sich wirklich mit der Maschine beschäftigen möchte.
BILDPLATZHALTER: Mehrere Harleys unterschiedlicher Baujahre vor der Werkstatt. Ideal wäre eine Kombination aus klassischer und jüngerer Harley.
ALT-TEXT: Harley Davidson Service in Waal bei Augsburg Landsberg Memmingen und München
Harleys & Geschichten
Über 40 Jahre Harley-Davidson lassen sich besser mit Bildern und Motorrädern erzählen als mit Werbeversprechen.
In unseren Fahrzeuge & Geschichten zeigen wir deshalb nach und nach eigene Harleys, Kundenmotorräder, Umbauten und interessante technische Fälle.
Ihre Harley braucht Aufmerksamkeit?
Dann erzählen Sie uns davon.
Modell, Baujahr und Motor sind ein guter Anfang. Bei umgebauten Maschinen helfen zusätzlich Informationen zu Vergaser, Zündung, Auspuff und anderen Veränderungen.
Noch wichtiger ist eine möglichst genaue Beschreibung: Was macht die Harley – und wann macht sie es?
US Car Wörheide
Über 40 Jahre persönliche Erfahrung mit Harley-Davidson
Waal im Allgäu – bei Landsberg, Augsburg, Memmingen und München